Strompreisvergleich
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Energie ist teuer und wird zunehmend teurer. Ein Ende der Energiepreiserhöhung ist nicht in Sicht.
Beim Auto kann man sich entscheiden, Energie zu sparen und mal öfter Fahrrad zu fahren oder Besorgungen zu Fuß zu machen, aber zu Hause? Die Nebenkostenabrechnung und die Energieabrechnungen werden jedes Jahr teuer.
Wo kann man da noch sparen? Das ist nicht so einfach, aber Sparpotential ist bei fast jedem noch vorhanden. Der Hausbesitzer, der sein Haus energetisch modernisiert, bekommt zur Zeit noch Zuschüße. Außerdem haben sich oft die Modernisierungsmaßnahmen nach wenigen Jahren bereits amortisiert.
Aber auch der Mieter kann sparen. Beispielsweise mit Geräten, die weniger Strom verbrauchen. Ein Kühlschrank der Top TenListe verbraucht momentan im Jahr ca. 18,00 €. Der etwas höhere Anschaffungspreis ist somit schnell wieder eingespart. Beim Kauf also umbedingt auf die Energieeffizienz achten, diese wird auf dem sog. Energielabel angegeben.
Anders ist bei Geräten, die sich oft gar nicht außchalten laßen, sondern nur in den Stand By Modus gehen. Hier kann man mit einer Steckerleiste zum Außchalten, die Stromzufuhr unterbrechen und so im Jahr bis zu 100 € sparen. Dann gibt es Geräte, die verbrauchen sogar Strom, wenn sie aus geschaltet sind. Weil sie mit einem Akku in der Steckdose angeschloßen sind, der den Strom zum ein- und außchalten liefert. Das sehr beliebt bei Computern und Druckern. Bei manchen Druckern nützt auch die gelobte Steckdosenleiste nichts, weil sie nach dem erneuten einschalten erst die Druckerköpfe mit Tinte spülen. Was man an Strom gespart hat, kostet die Tinte. Da hilft nur ein Boykott dieser Hersteller.
Eine wichtige Maßnahme beim Strom sparen sind Energiesparlampen. Sie machen sich wirklich bemerkbar. Auch bei den Verbraucherverbänden kann man sich über Energiesparmaßnahmen im Haushalt informieren. Oft kann mit kleinen Mitteln eine Menge gespart werden.
In Deutschland ist der Energiemarkt gemäß einer EU-Richtlinie seit dem 29. April 1998 liberalisiert. Dies bedeutet, daß die Verbraucher sich außuchen können, von welchem Stromanbieter sie sich mit Elektrizität versorgen laßen möchten.
Dies führte zu einem hatten Wettbewerb unter den Stromanbietern und führte natürlich auch zum Erscheinen zahlreicher kleiner Anbieter, von denen sich schnell einige als Eintagsfliegen entpuppten. Sicherheit im Bezug auf die weitere Stromversorgung für den Verbraucher in diesem Fall ist durch die Anschluß- und Versorgungspflicht gegeben.
Diese sieht nämlich vor, daß bei Ausfall eines Stromanbieters der örtliche Grundversorger die Strombelieferung sicherstellt. Ein Anbieterwechsel ist heutzutage sehr einfach. Hierzu überläßt der private Haushalt seinem neuen Wunsch-Anbieter die Zählernummer und den aktuellen Zählerstand. Alles weitere wird vom gewünschten neuen Anbieter in die Wege geleitet, und zwar ohne weiteren Aufwand.
Ein Anbieterwechsel dauert in der Regel ca. 6 Wochen. Vor einem Versorgerwechsel ist es allerdings ratsam, die Arbeitspreise und kW/h-Preise der in Frage kommenden Stromanbieter miteinander zu vergleichen. Hierzu eignen sich am besten entsprechende Tarifrechner. Auch hält das Internet zum Stromsparen zahlreiche Verbraucherinfos parat.
